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News: Winterzeit ist Bauzeit: Endspurt nach den Osterferien
Nachdem die Ostertage und auch die Ostereferien zu Ende sind, geht es nun in den Endspurt bei den Bauarbeiten, denn schon am 1. Mai ist die Bausaison auf Juist beendet. JNN hat sich einmal umgesehen, was derzeit noch an Arbeiten anliegt und durchgeführt wird.
In unserer letzten Ausgabe haben wir bereits von den Arbeiten auf dem Kurplatz berichtet, wo eine neue und verbesserte Standmöglichkeit für den Maibaum erstellt wird. Am vergangenen Samstag wurden die umfangreichen Betonarbeiten durch ein Juister Baugeschäft durchgeführt, jetzt kann der Baustoff abbinden, und damit wird die Halterung am Monatsende zur Aufstellung des Maibaumes zur Verfügung stehen. Die ersten beiden Fotos entstanden während der Arbeiten.
Baggerarbeiten stehen jetzt auch im Bootshafen der Inselgemeinde an, welcher von der Kommune an den Segelklub Juist (SKJ) langfristig verpachtet ist. In jedem Jahr müssen Baggerarbeiten durchgeführt werden, damit er für Boote nutzbar ist, diese stehen jetzt an. Dazu wird das Baggerschiff „Utlandshörn“ vom NLWKN eingesetzt, welches mit seinem Injektionsspülsystem sehr effektiv arbeitet. Von den Mitgliedern des SKJ wurde dazu bereits die Fingerstege entfernt, ebenso wurde der sogenannte A-Steg direkt an der Schwallschutzwand ausgeschwemmt und gen Osten verbracht, damit die Baggerung in dem Bereich beginnen kann. Wie der Homepage vom SKJ zu entnehmen ist, soll der Bootshafen ab dem 24. April 2026 geöffnet sein. Bis dahin sollten Gastlieger den Juister Hafen nicht anlaufen, da keinerlei Liegeplätze zur Verfügung stehen.
Das Foto Nr. 5 zeigt die Baggerarbeiten im Fährhafen, hier ist weiterhin ein schwimmfähiger Bagger im Einsatz. Das Spezialschiff „Catjan“, von dem aus zuerst gearbeitet wurde und welches den Bagger nach Juist brachte, ist zwischenzeitlich wieder nach Föhr zurückgekehrt.
Weiter geht es in Richtung Dünenfriedhof. Die Fotos 6 und 7 entstanden auf dem Gelände zwischen OT-Lager und Friedhofsweg (östlich vom Inselhospiz). Die Arbeiten werden durch die Hafenlogistik der Wohnungsbaugenossenschaft Juist – Infrastruktur und Wohnen eG durchgeführt. Mit Satzungsbeschluss durch den Gemeinderat aus Ende Januar können bereits Bauanträge zum Plangebiet gestellt werden. „Aktuell finden nach Rücksprache mit der Domänenverwaltung des Landes Niedersachsen und der Inselgemeinde genehmigungsfreie Erdarbeiten statt“, so Gerhard Jacobs, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft, im Gespräch mit JNN. Invasive Pflanzenarten werden dabei großflächig entfernt sowie kleinere Bäume und Sträucher für ein späteres Umpflanzen auf dem Areal gesichert. Derzeit werden ausschließlich vorgenannte Arbeiten durchgeführt, so Jacobs weiter, denn das eigentliche Bauprojekt befinde sich noch in frühen Planungsschritten.
Zurück ins Dorf, wo in der Wilhelmstraße/Ecke Friesenstraße die Villa „Charlotte“ durch ein Juister Baugeschäft eine Fassadensanierung erhält. Das Haus wurde wenige Jahre vor der Jahrhundertwende (1900) von Heinrich Schröder erbaut. (Quelle: „Grüße aus Juist“ von Reinhold W. Feldmann, Burchana Verlag Borkum, 1981). Heute wird das Haus als Frühstückspension von der Juisterin Inka Extra geführt.
Etwas weiter gen Westen fand eine kleine Baumaßnahme auf der Rasenfläche an der Ecke Wilhelmstraße/Damenpfad statt. Hier wurde im vergangenen Winter bereits eine Skulptur des ehemaligen Juister Künstlers Bernd F. K. Bunk aufgestellt (JNN berichtete), in der vergangenen Woche wurde durch Hansgeorg Peters vom Heimatverein Juist ein entsprechendes Infoschild zu dem Kunstwerk aufgestellt. Hier erfährt man alles Wissenswerte über das Kunstwerk und seinem Erbauer.
TEXT: STEFAN ERDMANN
FOTOS: STEFAN ERDMANN (8), RIKA HABBINGA (2)

